Köstritzer-Pokal 11. 09. 2017

Ehemalige Weltklasse-Eisschnellläuferin ist immer noch eine Berühmtheit

Mit der „Losfee“ Gunda Niemann-Stirnemann, dreifache Olympiasiegerin und 19-fache Weltmeisterin im Eisschnelllauf, hatte der Spielausschuss des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) für die Auslosung des Achtelfinals im Köstritzer Landespokals eine gute Wahl getroffen. Das zeigte der Beifall, nicht nur als TFV-Spielobmann Sven Wenzel und der Leiter Spielbetrieb in der TFV-Zentrale, Joachim Zeng, der Ausnahmesportlerin nachträglich zum Geburtstag gratulierten und Blümchen sowie ein kleines Präsent überreichten. Gunda Niemann-Stirnemann ist, sicher nicht nur in Erfurt nach wie vor eine Berühmtheit.

Danach beantwortete sie Fragen vom Verbandssprecher Hartmut Gerlach, der die Zeremonie in der Halbzeitpause des Drittligaderbys FC Rot-Weiß Erfurt - FC Carl Zeiss Jena (1:0) moderierte.

Dabei erfuhr man, dass Gunda Niemann-Stirnemann junge Junioren trainiert und sie für die Höhepunkte wie die Olympischen Spiele fit macht. Dass sie auch in Fußballkreisen bekannt ist, zeigte die Bitte der Schiedsrichter der Drittliga-Begegnung, die gern ein Foto mit ihr machen wollten. Dieses Anliegen erfüllte Gunda Niemann-Stirnemann ebenso wie die Autogrammwünsche viele Anhänger.

Natürlich gab es erwartungsgemäß unterschiedliche Meinungen zu den von ihr ausgelosten Paarungen. Dass es in nur vier Wochen erneut zu einem Derby der beiden Thüringer Spitzenmannschaften, diesmal in Jena, kommt, sorgte dabei für den meisten Gesprächsstoff.

Gegenwärtig arbeitet Sven Wenzel daran, die Achtelfinalspiele anzusetzen. Dabei werden zunächst die Wünsche der Gastgeber aufgenommen, wobei natürlich auch die Vorstellungen der Polizei berücksichtigt werden müssen. Ein erster Entwurf liegt vor. Wenn die Paarung fix sind, werden wir sie veröffentlichen.

Fotos: Frank Steinhorst

Hartmut Gerlach