Köstritzer-Liga 05. 07. 2017

Köstritzer Liga 2016/17: ZFC Meuselwitz war die fairste Mannschaft

Die statistische Auswertung der höchsten Thüringer Spielklasse, die in der letzten Saison Köstritzer Liga hieß und die 2018/19 als Thüringenliga an den Start geht, liegt vor. Sven Wenzel, der Staffelleiter dieser Spielklasse, hat wichtige statische Details erfasst. Die wollen wir Ihnen in zwei Folgen präsentieren.

Heute (2.): Fair Play, Zuschauer, Schiedsrichter

Fair Play

Den Wettbewerb gewann der ZFC Meuselwitz II mit nur 34 Gelben und einer Gelb-Roten Karte. Letzter ist Ehrenhain mit 80 Verwarnungen, fünf Gelb-Roten und vier Roten Karten. Ohne Herunterstellungen blieben Fahner Höhe, Eisenach und Weimar.

Die Zahl der Gelben Karten ist von 876 im Vorjahr auf 941 gestiegen. Sie gingen an 276 Spieler. Die Gründe für die Verwarnungen sind: Foulspiel (705), Unsportlichkeit (138), Reklamieren (64), Handspiel (13)

Gab es in der letzten Saison 36 GRK, so sind es diesmal 28. Zurückgegangen ist auch die Zahl der RK von 25 auf 18.

73 Spieler mussten wegen einer 5. GK, acht wegen der 10., GK pausieren. Einmal musste ein Verweis von der Trainerbank ausgesprochen werden. Einmal musste das TFV-Sportgericht nach Zuschauerausschreitungen angerufen werden. Und schließlich wurde die Partie Gotha gegen Teistungen wegen Unterzähligkeit des Gastes nach 19 Minuten beendet.

Zuschauer

Das Zuschauerinteresse ist deutlich fallend. 32.684 Zuschauer besuchten 136 Spiele. Das sind über 6.500 weniger als im Vorjahr. Der Durchschnitt pro Spiel betrug nur noch 136 Zuschauer (gegenüber 164 im Vorjahr)

Die meisten Zuschauer hatten der SV Rositz  mit durchschnittlich 243 Besuchern und Schweina  (214). Aber auch hier beide rund 100 weniger als im 2015/16.

Die wenigsten im Durchschnitt: Weimar mit 82, Nordhausen II mit 88 sowie Heiligenstadt mit 98.

Besucherrekorde:
Rositz – Altenburg mit 645 Zuschauern

Martinroda – Geratal mit 615
Eröffnungsspiel Gotha – Martinroda mit 487

Nur acht Spiele hatten mehr als 350 Besucher. In der Rückrunde nur drei Spiele über 300.

85 Spiele hatten weniger als 100 Zuschauer. Zu Nordhausen II – Schweina  kamen nur 38.

Die größte Resonanz hatte der 6. Spieltag mit 2.278 Zuschauern gegenüber. Eine Runde zuvor (5. Spieltag) sahen nur 585 Besucher die Begegnungen.

Schiedsrichter

Die Kosten für die Schiedsrichter betrugen 41.873,04 Euro. Das sind pro Spiel im Schnitt 174,47 Euro (Vorjahr: 170,74 €).

Die Spiele wurden von 39 Unparteiischen geleitet. Acht davon kamen vom Hessischen Fußball-Verband (HFV). Die meisten Spiele leiteten Patrick Hofmann mit 16 und Marko Linß mit 15. Markus Drobe, Richard Lorenz und Dirk Läsker folgen mit 13 dicht dahinter.

Hartmut Gerlach