U18 Junioren 02. 09. 2017

NOFV-U18-Länderpokal: Thüringens Auswahl hat trotz guter Leistungen nach zwei Spielen nur einen Punkt

Fußball ist manchmal ungerecht. Diese Erfahrung machte die Landesauswahl des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) beim U18 Länderpokal des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV), der vom Freitag bis Sonntag (01.-03.09.) im Sport- und Bildungszentrum Lindow (Mark) stattfindet.

So trennte sich die Mannschaft, die von Landestrainer Rüdiger Schnuphase formiert wurde - er hat als Assistent Andrè Vilk, U19-Trainer beim FC Rot-Weiß Erfurt, der uns auch informierte, an seiner Seite - im ersten Spiel am Freitag von Mecklenburg-Vorpommern 2:2 und unterlag heute Berlin mit 1:3.

Vor allem im ersten Durchgang boten die Thüringer gegen Mecklenburg-Vorpommern eine vorzügliche Vorstellung. Sie waren klar überlegen und der Kontrahent konnte froh sein, dass nur die Jenaer Dedidis und Schirner vor der Pause erfolgreich waren. Denn das TFV-Team besaß weitere gute Möglichkeiten, um den Vorsprung auszubauen.

In der zweiten Halbzeit setzte sich die Mannschaft aus dem Norden besser in Szene und kam auch zu Chancen. Die nutzte sie zwei Mal. Doch kurz vor dem Ende besaß Thüringen noch zwei „Riesen“, die eigentlich zu Treffern hätten führen müssen. „Unter dem Strich ein ärgerliches Ergebnis, wenn man mit 2:0 geführt hat“, bilanzierte Vilk.

Heute traf man auf die spielstarken Berliner. Doch die TFV-Auswahl hielt sich gut und ließ kaum etwas zu. Doch einmal patzte man und die Hauptstädter nutzten den individuellen Fehler zum 1:0. Damit ging es in die Pause. Aus der kam Thüringen verbessert und auch zum Ausgleich durch den Erfurter Schwitalla. Wer weiß, wie die Partie verlaufen wäre, hätte die Schnuphase-Elf ihre beiden Großchancen verwertet. Berlin machte es besser, wobei dem 2:1 für den Gegner zehn Minuten vor dem Abpfiff erneut ein Fehler vorausging.

Fast mit dem Schlusssignal fiel dann noch das dritte Tor für die Berliner. „Sie haben sicher verdient gewonnen, aber wir haben viel Einsatz und Bereitschaft gezeigt“, analysierte unser Informant und fügte hinzu, „für unsere beiden guten Leistungen haben wir einfach zu wenig Punkte.“

Im dritten und letzten Spiel des NOFV-Länderpokals ist am Sonntag um 10 Uhr Brandenburg der Kontrahent.

Hartmut Gerlach