DFB/NOFV 20. 03. 2017

Presseschau zum Drittligaspiel MSV Duisburg - FC Rot-Weiß Erfurt 3.2

In der „Thüringer Allgemeine“ (TA), der „Ostthüringer Zeitung“ (OTZ) und der „Thüringische Landeszeitung“ (TLZ) berichtet Thomas Rudolph aus Duisburg.

Er wählt in allen Zeitungen die Überschrift „Witz-Elfmeter sorgt für Ärger bei Rot-Weiß“. Nach dem Schlusspfiff seien die Emotionen bei den RWE-Spielern hochgekocht. Sie fühlten sich vom Schiedsrichter benachteiligt. Dabei habe Trainer Norman Loose besonnen reagiert und so seien einige Akteure um Aktionen herumgekommen, die sie später bereut hätten, schreibt Rudolph. Die Szene, um die am Ende vor allem diskutiert wurde, beschreibt der Autor so: „Torwart Philipp Klewin war bei einem Ball, der in den Strafraum flog, aus seinem Kasten gekommen und hatte diesen weggefaustet. Dabei war er mit Stürmer Stanislav Iljucenko zusammengerauscht – eine Szene, die zigfach am Wochenende zu sehen ist. Zum Entsetzen der Erfurter sah Schult aber ein Foul und zeigte auf den Punkt – eine Witzentscheidung.“ Die bittere Szene, zu der Stephan Krämer sagte, sie habe das Spiel getötet, sollte sich für die Erfurter als zu große Hypothek erweisen. Dabei sei der Gast die Aufgabe beim Spitzenreiter mutig und frisch angegangen. Wörtlich heißt es im Text: „Viele gute Offensivaktionen wurden initiiert, allein die fehlende Abgezocktheit vor dem Tor verhinderte, dass ein Punkt auf das Konto der Thüringer wanderte.“ Thomas Rudolph beendet seinen Beitrag so: „Bei aller Kritik am Unparteiischen-Trio waren die Erfurter aber auch zweimal im Glück. Gleich zu Beginn senste Sumusalo seinen Gegenspieler um und sah nicht Gelb. Als Christoph Menz den Ex-Erfurter Fabian Schnellhardt unfair stoppte, hätte es auch Rot geben können (26.). Glück und Leid lagen also nah beieinander – diesmal insgesamt zum Nachteil der Rot-Weißen.

In „Freies Wort“ (FW) ist Ullrich Klemm der Verfasser. Er titelt „Wacker geschlagen“. Am Anfang schreibt er, dass sich Rot-Weiß Erfurt anscheinend stabilisiert habe und sich die Leistung habe sehen lassen können. Nach der fußballerischen Weltuntergangsstimmung von vor zwei Wochen habe sich die Lage zumindestens aus sportlicher Sicht entspannt. „Während der Kampf um die Lizenz für das nächste Spieljahr lange nicht gewonnen ist, scheint zumindestens der Klassenerhalt in greifbare Nähe gerückt zu sein.“, heißt es weiter. Duisburg habe einen klassischen Arbeitssieg gelandet. Zum Glück für Erfurt hätte der Schiedsrichter nach dem Foul von Menz an Schnellhardt statt der roten nur die gelbe Karte gezeigt. Zum Elfmeter schreibt der FW-Redakteur: „Als ein langer Ball in der Erfurter Strafraum segelte, eilte RWE-Torwart Philipp Klewin aus seinem Kasten heraus und faustete die Kugel aus der Gefahrenzone. Allerdings holt er bei dieser spektakulären Aktion auch Bajic rustikal von den Beinen, sodass der Unparteiische auf Strafstoß entschied.“ Der Artikel schließt so: „..“die Erfurter traten zwar ohne Punkte, aber trotzdem erhobenen Hauptes die fünfstündige Heimreise an.“

Die vollständigen Texte lesen Sie in den Printausgaben der Zeitungen und im Internet.

Hartmut Gerlach