DFB/NOFV 02. 11. 2019

DFB würdigt Nachwuchsarbeit und Ausbildung von Nationalspielerinnen beim FF USV Jena

In der Halbzeitpause des Frauen - Bundesligaspiels zwischen dem FF USV Jena und dem FC Bayern München (0:3) übergab der Thüringer Fußball-Verband (TFV) am 27.10.19 im Auftrag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für die sehr gute Nachwuchsarbeit des Vereins und die Ausbildung von Juniorinnen-Nationalspielerinnen eine auch finanziell dotierte Auszeichnung.

Die wurde von Anja Kirchner, Vorsitzende des Frauen- und Mädchenausschusses des Verbandes, sowie von Geschäftsführer Thomas Münzberg in Jena übergeben. Von Seiten des Vereins waren Nachwuchsleiterin und U17-Trainerin Anne Pochert, Geschäftsführer Christoph Schliewe, Bundesligaspielerin Anja Heuschkel sowie Dr. Michael Zahn, Nachwuchstrainer und Lehrer am Sportgymnasium, zugegen.

Hier die wichtigsten Ergebnisse, die zur Würdigung durch den DFB führten:

  • Von 2017 bis 2019 wurden 17 Spielerinnen, die im Verbundsystem Sportgymnasium Jena - FF USV Jena und TFV ausgebildet worden, bei DFB-Länderspielen eingesetzt.
  • In diesem Zeitraum nahmen zwölf Nachwuchsspielerinnen des FF USV an Junioren Welt - und Europameisterschaften teil und erreichten zwei 1., zwei 2. und einen 3. Platz 
  • Auch in der aktuellen Saison 2019/20 trainieren sieben Spielerinnen mit DFB-Kaderstatus in Jena. So kamen vor kurzem erst Eve Böttcher und Melina Reuter zu ihrem ersten Länderspieleinsatz für die U15.
  • Im Aufgebot der 1. Mannschaft stehen außerdem 14 Akteure, die ihre Ausbildung am Sportgymnasium bzw. im Nachwuchs des FF USV Jena erhielten.

Verbandssportlehrer Christian Kucharz wertet die Auszeichnung durch den DFB so: „Durch die Akzeptanz von Mädchen, die in Jungenmannschaften spielen, durch die optimale Förderung von weiblichen Talenten an den DFB-Stützpunkten sowie durch die Möglichkeit, dass die Top-Talente im Nachwuchsleistungszentrum des FC Carl Zeiss Jena trainieren und spielen können, ist es möglich, in so einem kleinen Landesverband seit Jahren regelmäßig Nachwuchs-Nationalspielerinnen auszubilden.“

Hartmut Gerlach