Kreise 07. 08. 2019

Fußball an der Basis: Organisation des Spielbetriebs als Herkulesaufgabe

Wenn in diesen Tagen der Spielbetrieb in den neun Fußballkreisen des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) beginnt, dann haben die spielleitenden Organe in den Kreis-Fußballauschüssen (KFA) ihre „Hausaufgaben“, sprich die Staffeleinteilungen und Ansetzungen, natürlich schon längst erledigt. Ein Job, der, wie auch im Spielausschuss auf Landesebene, in allen Kreisen ehrenamtlich erledigt wird und der die Kernaufgabe im TFV und den KFA darstellt. Denn wenn der Spielbetrieb nicht läuft … .

Vor welcher Herkulesaufgabe die KFA-Spielausschüsse stehen, bis klar ist, wer wann gegen wenn spielt, soll hier in kurzer Form am Beispiel des KFA Mittelthüringen, von dem uns die entsprechenden Fakten vorliegen, gezeigt werden:

  • 124 Männermannschaften gibt es im Kreisspielbetrieb. Die spielen in elf Staffeln und bestreiten 1.462 Begegnungen.
  • 212 Nachwuchsteams spielen in 22 Juniorenstaffeln. Anzusetzen sind 684 Spiele in der Kreisoberliga und 1.214 in den Kreisligen.
  • Neun Frauenmannschaften haben gemeldet. Sie absolvieren 90 Partien.

Zeit zum Ausruhen haben die Spielausschüsse und die Staffelleiter nicht. Denn neben der wöchentlichen Organisation des Punkt- und Pokalspielbetriebs und aller damit verbundenen Probleme steht mit der Vorbereitung und Durchführung der Hallenkreismeisterschaften bald schon die nächste, nicht minder große Aufgabe an.

Natürlich gehen Fußballspiele nicht ohne Schiedsrichter und die, die sie in der Kreis-Schiedsrichterausschüssen ansetzen, über die Bühne. Und auch sie sind in der Halle wieder gefragt … .

Hartmut Gerlach