Verband 22. 09. 2022

Glückwünsche für früheren Geschäftsführer Heinz-Joachim Jungnickel zum 70. Geburtstag

Der Vorstand des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) gratuliert seinem ehemaligen Geschäftsführer Heinz-Joachim Jungenickel, der diese Funktion achteinhalb Jahre inne hatte, recht herzlich zu seinem heutigen 70. Geburtstag und wünscht weiterhin alles Gute.

Die Wünsche des TFV überbringt an diesem Donnerstag auch die Seniorenkommission des Verbandes. Manfred Lindenberg und Dieter Lippolds sind dazu extra nach Leipzig gefahren. Begleitet wurden sie übrigens vom ehemaligen Thüringer DDR-Nationalspieler Konrad Weise.

Zu den Gratulanten gehörten unter anderem auch der Ehrenpräsident des TFV, Dr. Wolfhardt Tomaschewski, sowie die ehemaligen DDR-Nationalspiler Manfred Walter und Rainer Nachtigall.

Im Zusammenhang mit der Aufnahme und der Beendigung seiner Tätigkeit in der Geschäftsstelle haben wir den Jubilar 11.07.2009 und 28.03.2018 gewürdigt. Diese Beiträge des Verbandspressesprechers wollen wir an dieser Stelle gern in Erinnerung rufen.

Hartmut Gerlach

11. 07. 2009

Heinz-Joachim Jungnickel ab 1. September TFV-Hauptgeschäftsführer

Erfahrener Fußballfunktionär wird Nachfolger von Hans-Günter Hänsel

Der neue Hauptgeschäftsführer des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) Heinz-Joachim Jungnickel hat mit dem aus Altersgründen ausscheidenden Hans-Günter Hänsel nicht nur den doppelten Vornamen gemeinsam. Die sportlichen Wege der beiden erfahrenen Fußballfunktionäre kreuzten sich in den zurückliegenden Jahrzehnten mehrmals. Ja, man gab sich sogar sprichwörtlich die Klinke in die Hand.

So beispielsweise bei der damaligen BSG Chemie Leipzig. Hier wurde Jungnickel, zu jener Zeit gerade einmal 25 Jahre und zuvor Übungsleiter im Nachwuchs, die Aufgabe eines Sektionsleiters bei den Chemikern zu erfüllen. Der gelernte Fernmeldemechaniker konnte, nicht ahnend, dass er 13 Jahre lang bei den Leutzschern bleiben würde. Danach folgten jeweils einjährige Abstecher nach Markleeberg und Gera, bevor Heinz-Joachim Jungnickel für drei Jahre in Zwickau heimisch wurde.

Gern erinnert sich der neue Leiter der TFV-Geschäftsstelle an den zweimaligen Aufstieg mit den Chemikern in die DDR-Oberliga, an Namen wie Hans Leitzke und Frank Illge oder auch an den Klassenerhalt in dramatischen Vergleichen mit dem 1. FC Union Berlin vor großer Kulisse. Auch der Verbleib in der 2. Bundesliga mit Zwickau oder der Regionalligaaufstieg mit den Erfurtern bleiben unvergesslich.

Die nächste Station war für drei Jahre der FC Rot-Weiß Erfurt, bei dem er heute noch Mitglied ist. Die Geschäftsführertätigkeit beim FC Sachsen Leipzig von 2005 - 07 war der vorerst letzte Job im Fußball. Seitdem arbeitete er bei Siemens Enterprise Communications im Marketingbereich.

Am 1. September wird er offiziell die Geschäfte des Fußball-Verbandes übernehmen. „Ich freue mich auf die Herausforderung, die vielleicht meine größte, aber wohl auch meine schönste ist“, blickt der 56-Jährige voraus. Froh ist er vor allem auch darüber, dass er viele Kontakte zur Basis haben wird. Der noch in Leipzig Wohnende hat nie die Verbindung zu Thüringen verloren. „Hier habe ich viele Freunde und Bekannte, nicht nur in Erfurt und Jena“, sagt er. Den Kontakt zu seinem Vorgänger, der seinen Ruhestand antritt, wird er ganz sicher nicht verlieren.

Hartmut Gerlach

28. 03. 2018

TFV-Geschäftsführer Heinz-Joachim Jungnickel herzlich verabschiedet

Dieser 28. März 2018 war der letzte Arbeitstag von Heinz-Joachim Jungnickel in der Geschäftsstelle des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV). Nach fast neunjähriger Tätigkeit als Geschäftsführer des Verbandes geht der 65-Jährige nun in den Ruhestand. Am Donnerstag erfolgt dann nur noch die Schlüsselübergabe.

Im September 2009 noch als Hauptgeschäftsführer und Nachfolger von Hans-Günter Hänsel eingestellt, wurde aus dieser Aufgabe nach dem Wegfall der Fußballbezirke eine als Geschäftsführer. Nun hat Jungnickel, der am 22.09.2018 66 Jahre wird, die Grenze erreicht, um in Rente zu gehen. Sein Nachfolger steht auch schon fest. Thomas Münzberg, bislang Stellvertreter des Chefs der Erfurter Verbandszentrale, wird ihn beerben und am 1. April offiziell das Amt in der Augsburger Straße 10 antreten. Leider konnte er wegen Krankheit nicht vor Ort sein.

Heute war jedoch erst einmal die Stunde des Abschiednehmens und der Anerkennung der Verdienste des scheidenden Fußballfunktionärs. Präsident Dr. Wolfhardt Tomaschewski würdigte ihn als stets zuverlässigen Partner, der alle Aufgaben mit großer Akribie erfüllt habe. „Hervorheben möchte ich, dass Heinz-Joachim Jungnickel auch all die Jahre immer ein sehr loyaler Mitstreiter war.“ Tomaschewski betonte, dass unter der Leitung des 65-Jährigen die Geschäftsstelle verjüngt worden sei. Eine der wichtigsten Aufgaben, die in seine Zeit als Geschäftsführer fiel, sei der Umzug in das neue Domizil im Erfurter Norden unweit der Autobahn gewesen. Der TFV-Präsident bedankte sich bei Heinz-Joachim Jungnickel für die geleistete, vertrauensvolle Arbeit und zeichnete ihn mit der Verdienstnadel in Bronze aus.

Als dienstältester Mitarbeiter der Geschäftsstelle überreichte Joachim Zeng, Sachgebietsleiter Spielbetrieb und Leiter der Passstelle, ein Präsent der Mitarbeiter.

Nicht nur dafür, sondern vor allem für die gute Zusammenarbeit bedankte sich Jungnickel anschließend. „Ich habe mich in eurem Kreis immer sehr wohlgefühlt und bin jeden Tag gern in die Geschäftsstelle gekommen. Die Aufgaben wie den Umzug oder auch die neue technische Ausgestaltung waren nur im Team zu erledigen“, sagte er. Für ihn sei es wichtig gewesen, dass der Verjüngungsprozess in der Geschäftsstelle ohne Entlassungen vonstatten gegangen sei.

Sein Dank galt dem TFV-Präsidenten und dem Vorstand für die gemeinsame Arbeit zum Wohl des Fußballs in Thüringen.

Allergrößte Hochachtung habe er in all den Jahren durch die Zusammenarbeit über die Tätigkeit der Kreis-Fußballausschüsse (KFA) und der Funktionäre an der Basis entwickelt. Er bedankte sich auch bei seinem Vorgänger Hans-Günter Hänsel und den ehemaligen Mitarbeitern wie Dieter Lippold und Dr. Hartmut Wölk, die an diesem Mittwochnachmittag ebenfalls anwesend waren. Als durchaus beispielhaft auch für andere Landesverbände bezeichnete Jungnickel das gute Verhältnis zum Landessportbund Thüringen. Der war durch seinen Hauptgeschäftsführer Rolf Beilschmidt erschienen.

Nach den „offiziellen Reden“ stellte sich Heinz-Joachim Jungnickel zum Foto mit seinen Mitarbeitern und auch mit Dr. Tomaschewski und Hans-Günter Hänsel. Zur Verabschiedung waren neben den Mitarbeitern TFV-Vorstandsmitglieder und die Ehrenmitglieder anwesend.

Hartmut Gerlach