Köstritzer-Pokal 14. 05. 2018

Noch sieben Tage bis zum Finale um den „Köstritzer Pokal Thüringen“

In sieben Tagen, am 21.05.18 (Pfingstmontag), findet im Erfurter Steigerwaldstadion das diesjährige Finale um den „Köstritzer Pokal Thüringen“ statt. In dem stehen sich ab 14.30 Uhr die BSG Wismut Gera (Oberliga) und der FC Carl Zeiss Jena (3. Liga) gegenüber.

Wir wollen Sie wie schon in der Vergangenheit auf der offiziellen Internetpräsenz des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) auf das Endspiel einstimmen. Ab diesem 14. Mai lesen Sie dazu jeden Tag einen Beitrag.

Heute: viel Statistik zum Landespokal seit 1990/91 (Teil I)

Wer sonst als Andreas Kästner aus Sömmerda könnte uns dabei helfen. Der Ehrenamtler, dem wir die Statistiken vor den Spielen der Thüringenliga verdanken, hat in seinem umfangreichen Archiv recherchiert und dies herausgefunden:

  • In den bislang 27 Finalspielen seit 1990/91 fielen insgesamt 78 Tore (einschließlich Verlängerung), das sind durchschnittlich 2,89 pro Begegnung, Vier Treffer davon wurden vom Elfmeterpunkt erzielt.

  • Die meisten Tore innerhalb der regulären Spielzeit fielen 2005/06 mit sechs Treffern, torlos über 90 Minuten blieben drei Finals (2002/03, 2003/04, 2007/08). Dabei blieb das Finale von 2007/08 sogar über 120 Minuten ohne Treffer.
    Insgesamt acht Finals gingen in die Verlängerung, sechs davon anschließend noch ins Elfmeterschießen.

  • Es kamen insgesamt 91.621 Zuschauer in den 27 Finals, das sind im Durchschnitt pro Spiel 3.393.

  • Den größten Zuspruch hatten die Endspiele von 2008/09 in Erfurt mit 10.556 und 2013/14 in Jena mit 10.000 Zuschauern.

  • Weniger als 1.000 Zuschauer kamen zu den Endspielen der Saisons 1991/92 in Gotha (200), 1992/93 in Rudolstadt (400) und 1993/94 in Waltershausen (600).

  • Zum vierten Mal findet das Finale in Erfurt statt. Ebenso vier Mal wurde bisher in Gotha und Gera gespielt, wobei eins der Geraer Finals in Gera-Zwötzen ausgetragen wurde. Dreimal durften sich Jena und Meuselwitz Endspielort nennen, zweimal auch Pößneck. Die übrigen Spiele kamen in Rudolstadt, Waltershausen, Weida, Sondershausen, Heldrungen, Bad Langensalza, Suhl und Heiligenstadt zur Austragung.

  • Spieler mit den meisten Final-Einsätzen:
    Ronny Hebestreit, 7 (RW Erfurt 6, Meuselwitz 1), André Tews 7 (RWE 5, 1. FC Gera 2), Steffen Kraus 6 (RWE), René Kiel 5 (Nordhausen), Ralf Heider 5 (Nordhausen 4, RWE 1) und Danny Bach 5 (RWE 3, CZ Jena 1, 1. FC Gera 1) sowie 29 Akteure mit je 4.
    Für drei Vereine im Finale stand somit Danny Bach als einziger Spieler.

  • Erfolgreichste Final-Torschützen:
    Marco Weißhaupt 4 (RWE 2, Nordhausen 2), Gabor Nagy (RWE) und Karsten Oswald (Meuselwitz) je 3 und 10 Spieler je 2.

  • Drei Tore in einem Spiel schoss Gabor Nagy.
    Doppeltorschützen in einem Spiel waren Marco Weißhaupt (RWE / Nordhausen je zwei Mal), Karsten Oswald (Meuselwitz), Jens Ludwig (Nordhausen), Andis Shala (CZ Jena), Stefan Gerlach (Nordhausen), Robert Fischer (RWE) je ein Mal.

Hartmut Gerlach