Ehrenamt 07. 11. 2019

Ostthüringer Traditionstreffen erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit

20 ehemalige verdienstvolle Ehrenamtliche des Landes und der Kreise waren heute um die Mittagszeit zum halbjährigen Treffen von ehemaligen Ostthüringer Funktionären in der „Linzmühle“ unweit von Kahla erschienen. Das zeigt, dass sich das Treffen auch nach vielen Jahren immer noch großer Beliebtheit erfreut. Leider musste mit Manfred Lindenberg, Ehrenmitglied des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV), der einst die Begegnung aus der Taufe gehoben und sie heute noch gemeinsam mit Bernd Bock organisiert, krankheitsbedingt kurzfristig absagen.

Und auch diesmal trifft die Beschreibung „ehemalig“ nicht den Kern. Denn Männer wie Dieter Köbke, Günter Hoyer, Claus Kühns, Rainer Schlutter, Dieter Schlutter, Matthias Müller, Peter Weise oder Dieter Lippold, um eine höchst unvollständige Namenauswahl zu treffen, sind heute noch im Ehrenamt aktiv und mit ihrer langjährigen Erfahrung eigentlich unverzichtbar. So gesehen war der Wunsch von Peter Brenn, 1. TFV-Vize, für Gesundheit und Wohlergehen an die Teilnehmer ein ganz wichtiger.,

Brenn hatte in seiner Begrüßung unter anderem aus dem „Nähkästchen“ in Sachen Deutscher Fußball-Bund (DFB) geplaudert und dabei nicht mit kritischen Anmerkungen gespart. Hier und auch bei den nachfolgenden Ausführungen von Hubert Wolf, dem ehemaligen Finanzer im Ostthüringer Fußballbezirk (OTFB) und seit 1992 Präsident des ZFC Meuselwitz, war es völlig ruhig im Gastraum. Wolf sprach aus der Sicht eines Vereins mit zehnjähriger Regionalligazugehörigkeit über die viel diskutierte Regionalligareform und hatte dazu viele Insiderinfos zur Hand.

Ansonsten gab es ein kräftiges Stimmengewirr, denn man hatte sich viel zu erzählen. Die Themen reichten vom aktuellen Fußball bis in die Vergangenheit und auch manch Persönliches wurde benannt. Da hatte selbst die Kellnerin Mühe, die angeregten Gespräche kurz zu unterbrechen und die Bestellung aufzunehmen.

Das Traditionstreffen in der „Linzmühle“ wurde auch in diesem Jahr vom TFV unterstützt. Hubert Wolf, seit dem 6. Februar gerade einmal 50 und damit der Youngster unter den 20 Ehrenamtlern, steuerte noch einen finanziellen Obolus bei. Diese Geste wurde natürlich mit viel Beifall bedacht.

Mit dem Versprechen, sich im Frühjahr wieder zu treffen, löste sich die Runde nach drei Stunden allmählich auf. Doch der eine oder andere sieht sich in absehbarer Zeit in diversen Fußball-Gremien wieder. Schließlich hat man ja ein Ehrenamt zu erfüllen … .

Hartmut Gerlach