DFB/NOFV 08. 08. 2018

Presseschau zum Drittligaspiel FC Carl Zeiss Jena - Hallescher FC (0:3)

Obwohl die Partie in Jena am Dienstagabend erst kurz vor 21 Uhr zu Ende war, liest man heute in den Thüringern Zeitungen Spielberichte davon.

In der „Ostthüringer Zeitung“ (OTZ), „Thüringische Landeszeitung“ (TLZ) und in der „Thüringer Allgemeine“ (TA) - hier etwas gekürzt - sind die Artikel von Michael Ulbrich veröffentlicht. Für „Freies Wort“ (FW) hat Ulrich Klemm den Beitrag erfasst.

Ulbrich titelt „In allen Belangen unterlegen“. Die Zeiss-Elf habe das getan, was sie gern vor großer Kulisse tue: Sie habe enttäuscht, schreibt er. Die Thüringer hätten eingedenk des dilettantischen Abwehrverhalten und eines kräftigen Schusses Selbstherrlichkeit zu Recht verloren. Auch nach dem frühen Wechsel, bei dem Jena schon 0.1 hinten lag, sei es nicht besser geworden. „Ganz im Gegenteil: Halle wirkt frischer, bissiger in den Zweikämpfen, kommt nicht in die Partie … Nach einer … fürchterlichen Dreiviertelstunde brilliert Halle mit alten Jenaer Tugenden“, heißt es wörtlich.

Auch nach der Pause sei es nur bedingt besser geworden. Der HFC habe sein Programm locker herunter gespielt. Der Autor zitiert am Ende Mark Zimmermann. Der sagt, dass das 0:3 deftig gewesen sei und er seine Mannschaft nicht erkannt habe. „Das war katastrophal. Wir waren nicht robust. Ich bin enttäuscht über das, was wir angeboten haben.“

Ulrich Klemm wählt die Überschrift „Völlig neben der Spur“. Der FC Carl Zeiss Jena habe einen rabenschwarzen Tag erwischt und verdient verloren. Die bis dato sieglosen Gäste waren in allen Belangen unterlegen und profitierten davon, dass die Lücken der Hausherren zumindestens in der ersten Halbzeit riesig waren, liest man. Jena wirkte verunsichert und leistete sich im Aufbauspiel und in der Defensive krasse Fehler. Halle habe die Szenerie nach Belieben bestimmt. „Eine perfekte erste Hälfte für den HFC, eine verkorkste für die Thüringer.“ Danach verwalteten die Hallenser ihren passablen Vorsprung ohne große Probleme.

Die vollständigen Texte findet man in den Printausgaben und im Internet.

Hartmut Gerlach