DFB/NOFV 14. 05. 2018

Presseschau zum Drittligaspiel Karlsruher SC - FC Carl Zeiss Jena (2:3)

Ausführlich berichten die "Ostthüringer Zeitung“ (OTZ) und die „Thüringische Landeszeitung“ (TLZ) durch Michael Ulbrich aus Karlsruhe. Gekürzt erscheint der Artikel über den letzten Spieltag in der 3. Liga auch in der „Thüringer Allgemeine“ (TA).

Ulbrich titelt in Anspielung auf den Torschützen „Jena mit Bock“. Er zitiert zunächst Kapitän Renè Eckardt, der sagt, dass es Jena wichtig war, die Saison mit einem Erfolg abzuschließen. Immerhin sei man die einzige Mannschaft, die den Aufstiegsanwärter im Wildparkstadion bezwungen habe. Jena erreicht drei Erfolge in der Fremde am Stück, wobei der KSC ein dankbarer Gegner gewesen sei, der sich auf die Relegation konzentrierte. Doch er wollte die Generalprobe auch nicht vergeigen. Mark Zimmermann sprach davon, den Schlüssel gefunden zu haben, um vor des Gegners Tor zu kommen. Der Autor abschließend: „Dass die Jenaer schlussendlich doch triumphierten, lag eben daran, dass sie einen Bock mehr hatten als der KSC. Nach starkem Einsatz von Sören Eismann und Vorlage von Timo Mauer stand der eingewechselte Saalfelder Dominik Bock am langen Pfosten parat und schoss den Siegtreffer. „Wir haben gezeigt, dass es funktioniert, dass es geht: die Auswärtsschwäche ist weg“, sagt Thiele. „Wir haben dazugelernt, dass wir auch bei einem Rückstand ruhig bleiben und unsere Chancen nutzen“, fügt der Angreifer an. Und das mache doch Bock auf mehr ...“

In einem Kommentar unter der Überschrift „Europäischer Glanz“ beschäftigt sich Michael Ulbrich am Beispiel von Edgar Schmitt (der erzielte im EC gegen Valencia einmal vier Tore), wie man beim KSC und beim FC Carl Zeiss die Altvorderen“ in den Verein einbezieht. Das schaffe Identifikation und stilvolle Erinnerungskultur. „Es ist genau das, was Vereine mit großer Historie von den Emporkömmlingen anderorts unterscheidet“, heißt es wörtlich. Das dürfe man sich an den Kernbergen gern zum Vorbild nehmen. „Irgendwann wird niemand mehr da sein, der die Geschichten aus halbvergessener Zeit aus erster Hand erzählt ..“

In „Freies Wort“ (FW) wählt man in einem redaktionellen Beitrag die Schlagzeile „Über 50 Punkte“. Jena habe dne fünften Sieg in Folge - drei davon auswärts - erreicht. In Karlsruhe sah es zu Beginn nicht gut aus. Doch Jena schlug, nachdem man mehrere Angriffwellen des KSC mit einer gehörigen Portion Glück überstanden habe, zurück. Ein Witz-Elfmeter bescherte dem Gastgeber dann das 2:2. Zum Abschluss beschäftigt man sich bei FW mit der Personalie Timmy Thiele und mit möglichen Jenaer Neuzugängen.

Die vollständigen Beiträge findet man in dne Printausgaben der Zeitungen und im Internet.

Hartmut Gerlach