Sportgericht 17. 04. 2018

Sieben Spieltage Sperre nach Schiedsrichterbeleidigung

Das Sportgericht des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) beschäftigte sich ohne mündliche Verhandlung mit der Schiedsrichterbeleidigung eines Spielers vom FC Erfurt Nord während der Begegnung der 11teamsports Landesklasse, Staffel 2, DJK Struth - FC Erfurt Nord, am 24.03.18.

Es verurteilte den betreffenden Spieler von Erfurt Nord gemäß § 42 (4) d) der Rechts - und Verfahrensordnung (RuVO) des TFV zu einer Spielsperre von sieben Pflichtspielen und einer Geldstrafe.

In der Begründung verwies das Sportgericht auf strafverschärfende Aspekte nach § 41 (4) der RuVO. So sei der Spieler innerhalb eines Jahres drei Mal beim Sportgericht auffällig geworden. Er bekam im Mai 2017 wegen Beleidigung eines Gegenspielers und des Schiedsrichters drei Spieltage Sperre und eine Geldstrafe. Im September 2017 wurde er wegen grobem Foulspiel und Beleidigung des Schiedsrichters mit einer Sperre von neun Spieltagen und einer Geldstrafe belegt.

Hartmut Gerlach