AOK PLUS Landespokal der Junioren 02. 05. 2024

So äußerten sich die Trainer der Siegermannschaften im AOK PLUS Landespokal

Wir haben nach den Endspielen im AOK PLUS-Landespokal vom 1. Mai 2024 heute (02.05.24) noch einmal mit den Trainern der Siegermannschaften gesprochen und von ihnen diese Urteile gehört:

A-Junioren: Maximilian Drößler (SV 09 Arnstadt):

„Das Spiel war für jeden, der am Spiel beteiligt war und auch für jeden Zuschauer ein absolutes Highlight. Es war eines Finalspiels würdig und hatte auch keinen Verlierer verdient. Die Partei verlief sehr ausgeglichen und es gab einige Aluminiumtreffer. Am Ende hatten wir mit einer Umschaltsituation, die wir gut gespielt haben, das Glück auf unserer Seite und machen das 1:0. Die Leidenschaft und der Einsatz haben auf beiden Seiten gestimmt. Es war für den Thüringer Fußball ein echtes Werbespiel.“

Der SV 09 Arnstadt trifft zur Ermittlung der Mannschaft, die den Thüringer Fußball-Verband (TFV) im DFB-Pokal vertritt, auf die A-Junioren des FC Carl Zeiss Jena. Der Termin für das Spiel gegen den Bundesligisten steht noch nicht fest.

B-Junioren: Steffen Israel (FC Carl Zeiss Jena):

„Wir sind grundsätzlich mit dem Auftritt unserer Mannschaft sehr zufrieden. Wir haben zwar gut in da Spiel hinein gefunden und uns zahlreiche Torchancen erarbeitet. Aber, das war das einzige Manko, wir haben sie nicht genutzt. Wir hätten zur Pause schon führen müssen.

In der Halbzeit haben wir besprochen, dass wir die taktischen Inhalte, die wir uns vorgenommen haben, gut umgesetzt haben. Nun gehe es darum, Tore zu machen. Kurz nach Wiederbeginn hatten wir auch zwei dicke Tormöglichkeiten, die wir erneut nicht verwerteten. Doch wenig später belohnen wir uns mit einem guten Kopfballtreffer, eine einstudierte Aktion. Dann haben wir mit dem Distanzschuss für das 2:0 und eine gewisse Vorentscheidung gesorgt. Auch danach besaßen wir weitere Gelegenheiten zur Erhöhung des Torkontos.

Wir sind also rundherum zufrieden, denn wir haben eine reine U16 aufgeboten, während Nordhausen bis auf eine Ausnahme mit einer U17 angetreten ist.“

C-Junioren: Jannik Rönnberg (FC Rot-Weiß Erfurt):

„Der Pokalsieg war auf unserem Weg ein klar formuliertes Ziel. Dieser Aufgabe sind wir gut gerecht geworden. Wir waren über die gesamte Spieldauer die deutlich bessere Mannschaft. Aber die Nordhäuser Jungs haben sich, auch wenn sich das ein wenig komisch anhört, nicht abschießen lassen und schon ‚Gas gegeben’.

Unsere Jungs waren natürlich alle heiß. Wir konnten, da es schon zur Halbzeit so hoch stand, wechseln. Die Spieler, die von der Bank kamen, wollten natürlich zeigen, was sie können – auch mit dem Blick auf die kommenden Wochen. Das ist für den Gegner immer sehr undankbar. Wir haben über 70 Minuten ein sehr gutes Spiel gemacht und von den zahlreichen Chancen gefühlt nur zwei ausgelassen.“

D-Junioren: Frank Stoffels (FC Rot-Weiß Erfurt):

„Es war ein hochemotionales Spiel auf dem Naturrasen im Stadion. Floh-Seligenthal hatte viele Unterstützer mit, die jeden Zweikamp und jeden Ball, der geblockt wurde oder den der Torwart gehalten, so gefeiert, als ob sie ein Tor geschossen hätten. Es war, weil auch unsere Eltern fleißig angefeuert haben, obwohl sie mit den Leuten vom FSV nicht mithalten konnten, eine überragende Stimmung. Sie hat unsere Jungs doch ein wenig beeindruckt. Wir sind in der 1. Halbzeit 2:0 in Führung gegangen. Das war auch absolut in Ordnung. Da war auch ein drittes Tor bereits möglich.

In der 2. Halbzeit hat der Gegner aus dem Nichts den Anschluss geschafft. Dann steigerte sich die Stimmung noch und wir hatten eine Phase, wo unser Torhüter einen Ball unterschätzt hat, der dann noch gegen den Pfosten ging. Danach hatten wir aber immer wieder klarste Torchancen, die wir nicht genutzt haben. So dauerte es bis zur 70. Minute, ehe wir das 3:1 nach einem Eckball erzielt haben. Es war schon ein absolut verdientes Ergebnis gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden, tollen Gegner. Ich denke, den Zuschauern hat es sehr viel Spaß gemacht und unter dem Strich bin ich mit der Leistung der Mannschaft sehr zufrieden.“

Hartmut Gerlach