Sportgericht 14. 02. 2020

Sperre und Geldstrafe in der 11teamsports Landesklasse 2

Das Sportgericht des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) hat in der Sportrechtssache „Schlagen gegen die Hand des Schiedsrichters nach Erhalt der Roten Karte und anschließender Schiedsrichterbeleidigung“ durch einen Spieler des FC Union Mühlhausen in einem Spiel der  11teamsports Landesklasse 2 am 23.11.19 eine mündliche Verhandlung durchgeführt.

Danach erging dieses Urteil:

Der betreffende Spieler wird wegen eines groß unsportlichen Verhaltens und einer Beleidigung, Schmähung des Schiedsrichters gemäß § 42 (4) Buchstaben b) und d) der Rechts- und Verfahrensordnung (RuVO) des TFV für sechs Pflichtspiele gesperrt. Die Sperre beginnt erst, nachdem die Sperre nach der Gelb-Roten Karte abgegolten ist.

Darüber hinaus ist der Spieler vom FC Union Mühlhausen bis zum Ablauf der Sperre nach Ziffer 1 auch für alle anderen Pflichtspiele einer Mannschaft seines jeweiligen Vereins gesperrt.

Für Freundschafts- und Vorbereitungsspiele ist spielberechtigt.

Er wird unter Anwendung des § 42 Absatz 4 Buchstaben b) und d) RuVO zu einer Gesamtgeldstrafe verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig.

Hartmut Gerlach