Sportgericht 12. 10. 2018

Sperre und Geldstrafen nach Spielabbruch im A-Junioren-Freundschaftsspiel

Eine mündliche Verhandlung des Sportgerichts des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) hat sich mit dem Spielabbruch in der 72. Minute nach Beleidigung des Schiedsrichters durch einen Spieler der SG SV Eintracht Eisenberg und Beleidigung des Schiedsrichters durch einen Eisenberger Offiziellen im Freundschaftsspiel der A-Junioren am 01.08.2018, SV SCHOTT Jena - SG SV Eintracht Eisenberg, beschäftigt.

Dabei erging dieses Urteil, das mittlerweile rechtskräftig ist:

Wegen schuldhaften Herbeiführens eines Spielabbruches wird der SV Eintracht Eisenberg e.V. auf der Grundlage des § 43 Absatz 7 der Rechts- und Verfahrensordnung (RuVO) des TFV zu einer Geldstrafe verurteilt.

Der Offizielle wird wegen Beleidigung des Schiedsrichters gemäß § 42 Absatz 4 d) RuVO TFV in Verbindung mit § 41 Absatz 3 RuVO TFV zu einer Geldstrafe verurteilt.

Der Spieler wird wegen Beleidigung des Schiedsrichters gemäß § 42 Absatz 4 d) RuVO

TFV für vier Pflichtspiele gesperrt. Bis zum Ablauf der Sperre ist er auch für alle anderen Mannschaften seines Vereins für Pflichtspiele gesperrt.

Die Kosten des Verfahrens trägt der SV Eintracht Eisenberg.

Hartmut Gerlach