DFB/NOFV 07. 08. 2018

Verband und Vereine wollen 2019 über Pokal-Endspielort sprechen

Bereits zum dritten Male hatte der Spielausschuss des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) seine höherklassigen Vereine am Beginn eines Spieljahres zu einer Gesprächsrunde eingeladen. Obwohl der Termin am Montagnachmittag (06.08.18) im Akademie-Hotel Jena keine Pflichtveranstaltung war - schließlich fanden für diese Mannschaften beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) bzw. Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) bereits die Staffeltagungen statt - waren alle sechs Vereine, die acht Mannschaften repräsentieren, anwesend. Dabei waren der FC Carl Zeiss Jena (3. Liga/Oberliga), der ZFC Meuselwitz (Regionalliga) und die BSG Wismut Gera (Oberliga) sogar mit ihren Präsidenten anwesend. Der FSV Wacker 90 Nordhausen (Regionalliga und Oberliga) und der FC Einheit Rudolstadt (Oberliga) hatten Vereinsvertreter nach Jena entsandt.

Unter Leitung von Sven Wenzel, dem Vorsitzenden des Spielausschusses des Verbandes, ging es in einer angenehmen Atmosphäre um diese Themen:

  • Zusammenarbeit mit dem Spielausschuss
  • Landespokal
  • Sicherheitsaspekte
  • Erwartungen an den TFV

Dabei betonte Wenzel, dass dem TFV der Kontakt zu den höherklassigen Vereinen wichtig sei. „Wir nehmen euch ernst. Uns ist ein gutes Zusammenwirken mit euch wichtig“, rief der TFV-Spielobmann den Teilnehmern der Gesprächsrunde zu und forderte sie auf, ihrerseits Erwartungen an den TFV zum Ausdruck zu bringen.

In diesem Zusammenhang erläuterte der Tagungsleiter auch die finanziellen Regelungen für den Landespokal. Dabei wird mehr Geld als noch in der letzten Saison aus dem Solidaritätstopf ausgeschüttet. Die Summen findet man im TFV-Infoheft 2018/19, Seite 51. Die „kleinen Vereine“, würden bei Auftritten von höherklassigen Teams im Köstritzer Pokal Thüringen von den „großen“ eine Partnerschaft erwarten, sagte Wenzel. Das betreffe vor allem Sicherheitsaspekte.

Wie wichtig dem Thüringer Fußball-Verband die Beratung mit seinen höherklassigen Vereinen - über deren Spielergebnisse berichten wir ja auf der TFV-Internetseite regelmäßig und erstellen auch für den Drittligisten eine Presseschau - zeigt die Anwesenheit von Präsident Dr. Wolfhardt Tomaschewski. Er gab Informationen aus dem DFB. Außerdem stellte der erste Mann des Verbandes nachdrücklich klar, dass über den Endspielort nach dem Pokalfinale 2019, das, wie vertraglich vereinbart, erneut im Steigerwaldstadion Erfurt stattfindet, neu entschieden wird. Dazu wolle man im Vorfeld vor allem mit den höherklassigen Vereinen einen Gedankenaustausch initiieren und sich deren Meinungen einholen, so Dr. Tomaschewski.

Im Anschluss erläuterte Dieter Lippold eine Information der Arbeitsgruppe (AG) Sicherheit und Fair Play. Dazu und auch zu andere Themen gab es einen lockeren, sehr sachlich geführten Austausch zwischen den Vereinen und den TFV-Vertretern.

Hartmut Gerlach