Thüringenliga 18. 11. 2022

Vorschau auf die 13. Runde der geomix Thüringenliga: Verfolgduell in Schweina

Wegen des Thüringen Pokals, bei dem bis auf drei Mannschaften der geomix Thüringenliga alle anderen nicht mehr dabei sind, sind sechs Begegnungen in der höchsten Spielklasse des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) angesetzt. Mit denen hat sich unser Statistiker Andreas Kästner aus Sömmerda beschäftigt:

„Aufgrund des Viertelfinals im Pokal ist das Programm der 13. Runde der Thüringenliga am Samstag auf sechs Spiele reduziert. In Abwesenheit von Spitzenreiter Wismut Gera und Titelverteidiger SpG FC Thüringen Weida steht somit ein Verfolgerduell im Fokus.

Die SpG Glücksbrunn Schweina, die zuletzt in Struth an ihre Kantersiege der ersten drei Spiele anknüpfte, empfängt die Preußen aus Bad Langensalza. Den Blick zur Spitze haben wohl beide gegenwärtig nicht (mehr?) gerichtet, doch mit den Plätzen Fünf und Vier soll die Position im vorderen Mittelfeld verteidigt werden. Die Preußen absolvierten ihre letzten fünf Ligaspiele ohne Niederlage, konnten aber keine der sechs Begegnungen der Vergangenheit in Schweina (Thüringenliga und Landesklasse) gewinnen. Sollten die Glücksbrunner also die Lust an hohen Siegen mit dem 6:1 von Struth wiederentdeckt haben und ihr Goalgetter Mortiz Dittmann (17 Treffer) einmal mehr in Schusslaune sein, könnte sich letztere Serie fortsetzen.

Im Eisenberger Schortental hat die Eintracht nach ihrem etwas überraschenden 2:1-Sieg in Martinroda die SpVgg Geratal zu Gast, die mit zwei Unentschieden gegen Struth und in Bad Langensalza wenigstens ihre Sieglosserie von zuvor fünf Niederlagen aufbessern konnte.

So langsam ernst ist die Lage für die beiden Teams vom FC Erfurt Nord und Eintracht Sondershausen. Beide haben am Samstag Heimvorteil. Die Landeshauptstädter empfangen in der Grubenstraße den mit 19 Punkten aus sieben Spielen einen Lauf vorweisenden FC Saalfeld. Der FC würde mit einem Sieg nach Punkten seinen Rückstand zum Spitzenreiter vorerst auf einen Punkt verringern. Die Erfurter Hoffnungen dagegen beruhen wohl vor allem auf den beiden Unentschieden, die sie gegen Weida und Arnstadt erreichten.

In Sondershausen stehen sich zwei alte Rivalen gegenüber. Eintracht gegen SCHOTT Jena gab es in der Thüringenliga 17 Mal. Die Bilanz spricht nach acht Siegen und sieben Niederlagen und 28:23 Toren leicht für den Gastgeber. Der hat die Punkte nunmehr dringend nötig, um sich in der Winterpause nicht auf eine vom Abstiegskämpf geprägte Rückrunde vorbereiten zu müssen. SCHOTT kann sich mit einem weiteren Sieg um mindestens zwei Plätze weiter nach oben schieben.

In den übrigen zwei Spielen könnte der SV 09 mit einem Heimsieg gegen den FSV Schleiz nach Punkten zum Spitzenreiter aufschließen und muss Schlusslicht TSV Gera-Westvororte sein Konto nach nur einem Punkt aus den letzten fünf Spielen nun gegen den Aufsteiger SpG DJK SG Struth mal wieder nachhaltig aufbessern.“

Das sind die Paarungen, die Tabellenstände und die Schiedsrichter:

Samstag, 19.11.22, 14 Uhr

SV Eintracht Eisenberg (12.) – SpVgg. Geratal (14.)

Schiedsrichter: John Bartsch

 

SV 09 Arnstadt (2.) – FSV Schleiz (11.)

Schiedsrichter: Jan Weltzien

BSV Eintracht Sondershausen (13.) – SV SCHOTT Jena (8.)

Schiedsrichter: Pierre Leitschuh

FC Erfurt Nord (15.) – FC Saalfeld (3.)

Schiedsrichter: Jordi Eisenschmidt

TSV Gera-Westvororte (16.) – SG DJK DG Struth (9.)

Schiedsrichter: Konrad Götze

SpG SG Glücksbrunn Schweina (5.) – FSV 1996 Preußen Bad Langensalza

Schiedsrichter; Roland Hillig

Andreas Kästner/Hartmut Gerlach