Flüchtlingsarbeit 06. 02. 2017

161 Tore und große Stimmung beim 2. Interkulturellen Fair-Play-Fußballturnier

Zwölf Mannschaften hatten die Einladung vom Kreissportbund (KSB) Saale-Holzland und Bildungswerk Blitz e.V. zum 2. Interkulturellen Fair-Play-Fußballturnier am Wochenende in die Sporthalle des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Eisenberg angenommen. Darunter vier Mannschaften mit Spielern aus Eritrea, Afghanistan, Kasachstan, Genia, Polen und Israel, die zurzeit ihre Heimat in den Jugendeinrichtungen vom DRK-Kreisverband (Schöngleina), Wendepunkt e.V. (Wolfersdorf), PROFILE-Jugendhilfe (Thiemendorf) oder im Jugendhilfezentrum „Ländliche Kerne“ (Nickelsdorf) finden.

Der Fair-Play-Gedanke war das Motto, der "respektvolle Umgang", das „Kennenlernen" und das Angebot von sportlichen Aktivitäten in der Region die Ziele von diesem Turnier.

Gäste des Turniers waren der Landrat des Saale-Holzland-Kreises, Andreas Heller, der das Turnier auch eröffnete, der Vorsitzende des KSB Prof. Dr. Manfred Thieß und der Repräsentant des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) und dort verantwortlich für Integration, Armin Romstedt, der diese sportliche Veranstaltung zugleich im Organisationsteam gemeinsam mit Judith Sondermann, Bernd Bock (beide KSB) und Dario Schüssler (Blitz e.V.) zu einem sportlichen Höhepunkt für alle Beteiligten werden ließ.

Gespielt wurde in zwei Staffeln a. sechs Mannschaften auf zwei Feldern, mit einer Spielstärke vom 1:3. In 38 Spielen sahen die zahlreichen Zuschauer 161 Tore.

Der Fair-Play-Gedanke dominierte bis auf einige Ausnahmen, in denen vor allem die Jugendlichen zu viel Ehrgeiz an den Tag legten, aber in den souveränen Schiedsrichtern Ulrich Schneider, Thomas Morak und Torsten Kursawe ihre Meister fanden. Völlig verdient gewannen am Ende die Jungs vom Jugendclub Zimmritz das Endspiel und damit das Turnier vor dem Team Dynamo Keule.

Ein ganz großes Lob und viele Sympathien gab es für unsere ausländischen Gäste. Mit dem Versprechen auf ein Wiedersehen beim 3. Interkulturellen Fair-Play-Turnier im Sommer auf dem Feld und dem obligatorischen Gruppenfoto wurde das Turnier friedlich beendet.

Bernd Bock/Hartmut Gerlach